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Grundlagen der Datenbeschaffung

Erstmal: ohne Rohdaten kein Ergebnis. Du sammelst Spielstände, Sondertore, Schusszahlen – alles, was während der 60 Minuten passiert. Daten von offiziellen Ligen, APIs oder sogar von eishockeyspielplan.com sind Gold wert. Kurz gesagt, Qualität vor Quantität.

Messgrößen, die zählen

Manche Statistiken sind wie Eisblumen im Winter: hübsch, aber flüchtig. Fokus liegt auf Corsi, Fenwick, Expected Goals (xG) – Zahlen, die über das reine Ergebnis hinausblicken. Ein kurzer Satz: Corsi misst das Puck‑Besitz‑Gesamtkontingent. Fenwick schneidet Power‑Play‑Züge raus. X‑G projiziert, wo das Tor eigentlich hingehätte.

Fehlerquellen und Bias

Hier kommt der Clou: Daten können trügen. Stichprobengröße, Home‑Ice‑Vorteil, Schiedsrichter‑Stil – das sind Bias‑Fallen, die deine Analyse leicht ruinieren. Vermeide den Trugschluss, dass ein einzelner Sieg die Trends definiert. Stattdessen: aggregiere über mindestens 20 Spiele, um Rauschen zu dämpfen.

Interpretation für die Praxis

Du hast die Zahlen, jetzt das Handeln. Ein Trainer schaut nicht nur auf die Torquote, sondern auf die Shot‑Differenz, um das Angriffsspiel zu justieren. Ein Analyst hingegen nutzt Regression, um den Einfluss von Power‑Play‑Effizienz auf die Gewinnchance zu quantifizieren. Und ja, du musst die Ergebnisse in klare Handlungspunkte übersetzen – kein Fachjargon.

Ein letzter Tipp: visualisiere deine Daten mit Heat‑Maps, nicht mit staubigen Tabellen. Ein kurzer Blick, ein sofortiger Insight. Und vergiss nicht, regelmäßig deine Modelle zu re‑kalibrieren; das Spiel wandelt sich schneller als das Eis schmilzt.